Training ist viel - aber nicht alles

Pipps in der Osteopathie
Pipps in der Osteopathie

Positive Verstärkung ist auch Training. Aber eben nicht nur.

 

Ja, ich ermögliche meinem Hund zum Beispiel auch eine ganzheitlich tiermedizinsche Versorgung.

 

Weil dies für mich zum mentalen und körperlichen Wohlbefinden dazu gehört. Auch beim Hund.

Vertraut und vertrauend in fremden Händen
Vertraut und vertrauend in fremden Händen

Training ist sehr wertvoll. Es sollte gerade deshalb nicht hauptsächlich zeitlich begrenzt stattfinden.

 

Training ist viel mehr. Zu jeder Zeit, ob aktiv oder passiv: Es ist ein Sein mit Hund.

 

Nur so lerne ich meine beste Hundefreundin auch kennen.

Ich nehme ihre Gefühlslage und Körperbewegungen wahr.

Dazu muss ich vor allen Dingen erst mal lernen:

 

  • hinschauen und erkennen
  • hinschauen, erkennen und wahrnehmen - in jeder Situation
  • in Zusammenhang mit der Situation und Örtlichkeit bringen können
  • Bewegungsabläufe, Verhalten, körperliche und hörbare Äusserungen kennen,
  • in leichten und schwereren Momenten,
  • in gesunden und auch kranken Tagen.

Wenn's nicht mehr rund läuft

Wenn mein Pipps - wörtlich gemeint - nicht mehr rund läuft.., dann weiss ich, etwas stimmt nicht mit dem Skelett.

Die Ursachen liegen in ihrer Vergangenheit. Weil ihr Misshandlungen widerfuhren, bevor sie zu mir gezogen ist.

 

Wir leben beide damit. Bestmöglich.

Es bleibt uns ja nichts anderes übrig!

 

Ich beobachte meinen Hund gut. Zu Beginn unseres Weges sehr bewusst, heute läuft das routiniert "nebenher". Ich nehme sie wahr, auch wenn ich nicht hingucke. Das ist halt so, mit den "vertrauten Ehepaaren"! ;-)

  • wie liegt sie?
  • wie schläft sie?
  • wie bewegt sie sich: Zu Hause? Auf Spaziergang? Bei bestimmten Übungen?
  • welche Spiele sind derzeit "hoch im Kurs" ,
  • welche gut gelernten Signale führt sie sofort, zögerlich, welche weniger oder gar nicht aus?

Ich weiss zum Beispiel, wann es Zeit ist für die Osteopathie. Ich erkenne das bei meinem Hund. Und dann handle ich.

Hinschauen - Wahrnehmen - Ermöglichen

SeinMitHund ist mehr als Training. Es ist das Teilen eines gemeinsamen Weges. Eines zeitlich beschränkten Weges, leider. Genau diese Zeit will ich bestmöglichst nutzen:

 

Indem ich ihre Bedürfnisse kennenlerne

Dabei wahrnehme, wie sie sich fühlt

Ich sehe, ob sie Schmerzen hat

Ich erkenne, ob sie sich erschreckt, Angst hat - oder gar ärgerlich ist

 

Ich weiss, wann, was zu tun ist.

Wen ich wann für welches Thema beiziehen kann.

 

Ich gebe meinem Hund Halt und Rahmen.

 

Ich biete meinem Hund eine ganzheitliche Versorgung dank positiver Verstärkung:

  • Bedürfnis- und persönlichkeitsorientierte Tierhaltung
  • Vorausschauendes und positiv verstärktes Training
  • unter Beizug von tierschonenden, prinzipiell nicht aversiven Hilfsmitteln
  • klassischer und komplementärer Tiermedizin
  • gesunder, ausgewogener Ernährung (Frischfütterung)
  • optimaler, anatomisch korrekter Ausrüstung, zum Beispiel ein top passendes Brustgeschirr