Futterbelohnungen? - Nein danke!

Leckerlis im Training sind Mumpitz! Der Hund soll gehorchen, weil ich es ihm sage!

 

Diese menschlich geprägte Selbstherrlichkeit ist im Mensch-Hund-Verband fehl am Platz.  Sie fügt schlussament nicht selten der Gemeinsamkeit zwischen Hund und Mensch mehr Schaden als Nutzen zu.

 



 

 

Füttern ist Bindungsverhalten!

Füttern gehört

  • zum sozialen Verhalten,
  • fördert die Zusammengehörigkeit und damit
  • die so oft gepriesene und erwünschte "Bindung des Hundes an seinen Menschen"!

aBer Der manipuliert mich nur!

Der manipuliert mich nur, damit er ans Futter kommt!

 

Ja, und?!

Hand auf's Herz: "Manipulierst" du nicht auch deinen Hund, damit er tut, was du willst?!

 

Ist es nicht toll, dass dein Hund an Aktivität zulegt, Kreativität entwickelt und sich damit kooperativ in die Menschenwelt eincheckt?!

 

Oder anders ausgedrückt:

Andres Hallgren schreibt in seinem Buch erschienen im Cadmos Verlag einfach artgerecht, Ethik und Verhaltensforschung für ein glückliches Hundeleben,

 

"Hundetraining hat aber auch Nachteile, egal, ob selbstständig, im Rahmen von Kursen oder privat bei einem Hundetrainer trainiert wird. Es führt immer dazu, dass wir zunehmend Kontrolle über den Hund erlangen, wodurch er unweigerlich an Kontrolle über sein eigenes Leben verliert. Ausserdem wird der Hund passiver, was leider oft auch das Ziel ist. Viele wollen einfach nur einen ruhigen, gehorsamen Hund."

 

...Denkpause...

Futter+

Futter ist eine brillante Möglichkeit, deinem Hund neue Verhalten beizubringen.

Mit Futter gibt es tausend und eine Variante, zu belohnen! Futter kann kreativ eingesetzt und dargereicht werden.

Spannend gestaltet und damit die Bindung zum Menschen ausbilden.

Mit Essen spielt man

Spiele mit deinem Hund! Das ist die viel bessere Belohnung!

 

 

Überraschung!

Spielen gehört ebenso zum Verhalten sozialer Lebewesen wie füttern. 

Spielen fördert genau so die Zusammengehörigkeit, die Bindung!

 

Spielen passt allerdings nicht immer in jede Situation.

Um spielen zu können, musst nicht nur du in Spiellaune sein, dein Hund muss es auch!

 

Deshalb ist es eine fantastische Idee, für tausend und zwei Millionen Situationen passende Belohnungen zur Hand zu haben.

Die beste Belohnung, die du deinem Hund bieten kannst, bist du!

Geh'mit dieser Belohnung klug um. Verteufle sie dir nicht. Sie ist sehr zerbrechlich!!

Deshalb: Stärke sie!

Kommentar schreiben

Kommentare: 1
  • #1

    Heidy hegetschweiler (Freitag, 13 Januar 2017 13:28)

    Das ist Super geschrieben, Danke