RespekTiere aller Bedürfnisse

Effektives Training, zeitgemässe Trainingstechniken verwenden bedürfnisorientierte Konsequenzen, d.h. der Motivation zugetaner Belohnungen.

Je treffsicherer die jeweilige Konsequenz auf das tatsächliche Bedürfnis zutrifft, desto kooperativer zeigt sich der Trainierte im Lauf der Zeit. So die in der Praxis bewährte Theorie.

Wollen wir schnell und effektiv trainieren, müssen wir deshalb das ABC von Verhalten begreifen, die Situation so gestalten, dass erwünschtes Verhalten stimuliert / ermöglicht wird und die folgende oder auch vorangehende Konsequenz die Motivation in der Situation befriedigt. 

Wir können es aber auch auf die Spitze, ad absurdum treiben mit bedürfnisorientierten Konsequenzen. Ich meine: Wir können nicht die Bedürfnisse des eigenen Hundes hoch halten - auf Kosten anderer.

Tierliebe, Training, Respekt und Rücksicht enden nicht an der Nasenspitze meines Hundes.

Respektiere die Bedürfnisse - aller Beteiligten

Pipps kennt das Signal "Scan". Das bedeutet: Only lookilooki, no touchitouchi (nur gucken, nicht anfassen).

 

"Scan" kann ich deshalb wunderbar als Abbruchsignal einer möglich bevorstehenden, unerwünschten Hatz auf Wild verwenden. 

 

Ganz sicher lasse ich sie aber nicht Tiere anstarren und schon gar nicht auch "nur" aufscheuchen. Weil ich die Bedürfnisse der vermeintlichen Beute sehr wohl gleichfalls respektiere wie jene meines Hundes.

Niemand mag es, von einem Räuber angestarrt und damit aufgescheucht zu werden.

 

Ist dein Hund in einer entsprechenden Situation weder ansprechbar noch umorientierbar und schon gar nicht abrufbar, weisst du, an was du arbeiten solltest:

 

Am höchsten Gut und DEM Schlüssel der Mensch-Hund-Partnerschaft: 

Der Ansprechbarkeit deines Hundes und damit eurem Dialog.