2018... Und alles ist gut

Jahresende, Zeit.., sich um die guten Vorsätze für's neue Jahr zu kümmern... Jahaaa!

 

  • regelmässiger trainieren
  • konsequenter trainieren
  • Kursbesuche organisieren, anmelden
  • ...

Doch Stopp...! Bitte halte kurz inne....

 

Stopp!

Bitte halte kurz inne...

Wie wäre es, wenn du versucht, deine Sichtweise um 180° Grad zu drehen und statt deiner guten Vorsätze die Sicht deines Hundes einnehmen würdest? 

 

Wenn du dein Hund wärst, wie würde die Liste dann aussehen?

Brief an meinen Menschen

Mein lieber Mensch,

 

Ich wünsche mir Zeit von dir.

...die ich mit dir verbringen darf;

...die du dir nimmst, mich zu verstehen.

 

Lass mir bitte Raum, Hund sein zu dürfen zum:

  • Schnüffeln
  • Beobachten
  • Untersuchen
  • Wälzen ( :-) auch wenn's stinkt...)
  • Wühlen in Spannendem
  • Waldluft schnuppern
  • Neben dir sitzen dürfen, deinen Atem hören
  • Laufen, lachen und Spass mit dir haben.
  • Ruhen und Schlafen

Nimm mich bitte wahr:

  • Sei aufmerksam mir gegenüber. Denn ich bin es auch.
  • Nimm meine Besorgnis wahr. Unterstütze mich, zu verstehen.
  • Überfordere mich nicht. Ich tue, was ich kann.
  • Halte deine Gedanken bei und mit mir, wenn wir gemeinsam unterwegs sind:
    Ich erzähle dir ständig, was es zu entdecken gibt! Was zeigst du mir?
  • Versuche fair zu sein und zu bleiben, mir nicht etwas überzustülpen, das ich nicht bin, nicht kann oder nicht will.

Verbiege mich nicht zu jemandem, den ich nicht bin:

  • Messe und vergleiche mich nicht mit anderen.
  • Treibe mich nicht höher, weiter und schneller - es tut mir nicht gut.
  • Ich genüge, wie ich bin: Dein dich liebender Hund.
  • Spiele mit mir Spiele, die meinem Naturell und Vermögen entsprechen.
    Lass'dabei bitte alle meine Sinne ausgewogen zum Zuge kommen: Hören, Sehen, Fühlen, Riechen und Schmecken

Übe und trainiere mit mir das Notwendige, damit ich in deiner Welt gut und sicher klar komme:

  • Orientierung an dir: Du gibst mir Halt!
  • Bei Rufen zurück zu dir flitzen: Ich vertraue dir! Denn nie wirst du mir Schmerzen oder Angst zufügen!
  • Mich ohne Angst und übermässigem Stress berühren, untersuchen und helfen zu lassen.
  • Selbstwirksam Entscheidungen zu treffen, höflich nein sagen dürfen.
  • Locker an der Leine laufen: Auch angeleint meinen Raum einnehmen dürfen, mir Zeit zum Schnüffeln gönnen!
  • Entspannt auch Momente alleine bleiben können: Ich bin gerne mit dir, mein Mensch! Aber ich lerne gerne, dass ich auch ohne dich zur Ruhe kommen kann. Wenn du mir dabei verständlich hilfst. 

2018?

Nicht gestern. Nicht heute. Nicht Morgen.

Sondern Jetzt.

Jeden Moment. 
Jeden Tag.
Jede Woche.

Jeden Monat.

Das ganze Jahr.

 

-Dein Hund.